Herz-/Kreislauf
Das Herz
Aufbau » siehe Kopie Alle Herzklappen öffnen sich nur bei Druck oder Sog, und werden wieder zugedrückt. Aufbau der Herzwand Von Innen nach Außen: - Endokard » Epithelschicht (1mm dick) - Myokard » Herzmuskelschicht (re. 2-4mm dick / li. 8-11mm dick) - Epikard » Epithelschicht (1mmdick) Das Herz wird umhüllt vom Perikard - innen Epithel, außen Bindegewebe - dies ist verwachsen mit Pleura + Zwerchfell » fixiert das Herz im Mediastinum Zwischen Epi- Perikard: Perikardhöhle, ist mit Flüssigkeit gefüllt, diese bildet einen Gleitfilm.
Die Blutversorgung des Herzmuskels
- A. coronaria dextra (re) / sinistra (li) = Herzkranzgefäße » 1er Abgang der Aorta Variationen im Verlauf sind möglich. Meist versorgt: 1. die rechte A. coronaria » re. Atrium, re. Ventrikel, Herzhinterwand 2. die linke A. coronaria » li. Atrium, li. Ventrikel, Herzscheidewand Erregungsleitung im Herzen Wichtig für richtigen Verlauf der Impuls/Kontraktionswelle: - refraktäre Periode: Direkt nach einem Impuls ist die Muskelzelle nicht mehr elektrisch erregbar » Schutz vor zu schneller Kontraktionsfolge. - Elektrolyt-Konzentration (K,Ca) im Norm Bereich. - K erhöht: Muskel zu leicht erregbar / K erniedrigt: "Muskellähmung" - Ca: Bewirkt Kopplung zwischen Impuls + Kontraktion » elektromechanische Kopplung
Herzzyklus
Wichtig: Atria (Kammer) kontrahieren vor Ventrikel (Kammer). - Segelklappen öffnen bei Sog und schließen bei überdruck. - Taschenklappen öffnen sich bei Anspannung der Ventrikel (Überdruck) und schliessen sich beim Sog der Ventrikel (wenn diese leer sind.) Anpassung der Herzleistung an körperliche Belastung: - Über das vegetative Nervensystem » über para/ sympathische Nervenbahnen werden stimuliert bzw. gehemmt: - Herzfrequenz - Erregbarkeit des Herzmuskels - Kraft der Kontraktion - Geschwindigkeit der Erregungsleitung - Autonome Regulation des Herzens ein erhöhtes Blutvolumen im Ventrikel bewirkt extra Dehnung der Muskulatur » diese kontrahiert mit verstärkter Kraft » erhöhte Kontraktionskraft bewirkt erhöhtes Schlagvolumen. » siehe Kopie
Interne Blutdruckmessung
über Druckrezeptoren im Aortenbogen + Gabelung der a. carotis (Truncus brachiocephalicus) Impulse werden weitergeleitet an das Kreislaufzentrum im Verlängertem Rückenmark » reguliert über das Vegetative Nervensystem: z.b. » Blutdruck » Erschlaffung der Gefäßwand » verringert Herzzeitvolumen » verringert Blutdruck
Die Regulation der Herzleistung
Definition Herzleistung: Schlagvolumen x Schlagfrequenz = Herzzeitvolumen Schlagvolumen: 70ml / Kontraktion Schlagfrequenz: 70 Kontraktionen / Minute Beispiel: 70ml x 70 = 4,9l » Herzzeitvolumen Bei körperlichen Belastungen können sowohl Schlagvolumen als auch Schlagfrequenz stark zunehmen z.B. 80 x 120 = 9,6l/min Max. Herzzeitvolumen: 25l/min
Der Kreislauf
Arterien (siehe Arbeitsblatt, ich werde das Arbeitsblatt wenn ich es wiederfinde einscannen und Online stellen.): A)Aorta + herznahe Arterien = Arterien des Elastischen Typs » Gefäßwand dehnt sich in Systole und speichert einen Teil des ausgestoßenen Blutes, dieser wird während der Diastole weitergeleitet » der stoßweise Ausstoß von Blut wird in eine gleichmäßige Strömung umgewandelt. (Windkesselfunktion der Aorta) B)große herzferne Arterien + kleine Arterien = Arterien des Muskel Typs » können durch Kontraktion / Entspannung das Ausmaß der Organ Durchblutung bestimmen. C)Siehe B D)Arteriolen » regeln Blutzufluss zu dem nachfolgenden Kapillargebiet. E)Kapillaren » verbinden Arterien mit Venen, nur hier findet Stoffaustausch mit dem Gewebe statt. F)Venen: ( F + G ) G)Siehe F a.Deutlich geringerer Anteil an glatter Muskulatur in Tunica media (=dünne Gefäßwände + weites Lumen) b.Hier befindet sich mehr als 2/3 des gesamten Blutvolumens = Kapazitätsgefäße (v.a. F + G) H)Große herzferne Venen » besitzen Venenklappen » wichtig für den Rücktransport des Blutes Richtung Herz.
Der Blut-Transport im Gefäßsystem
- von der Aorta zu den Kapillaren durch den Blutdruck - Kapillaren zu den Venen » Herz spielt hier keine Rolle, venösen Rücktransport nur durch: 1. Muskelpumpe: Venenwände sind eingebettet an Muskeln, werden bei jeder Bewegung eingedrückt » Bewegung des Blutes » wird von Venenklappen herzwärts gelenkt. 2. Arterio-Venöse Kopplung: Die mittleren und kleinen Arterien sind meist mit "Begleitvenen" in Bindegewebe eingebunden » arterielle Pulswelle sorgt für Bewegung des Venösen Blutes » s.o. 3. Sogwirkung durch unterdruck bei Inspiration (Einatmung)
Stoffaustausch - Kapillaren / Gewebe
Flüssigkeits- / Stoffaustausch hängt ab von 2 Kräften: - Blutdruck - Kolloidosmotischer Druck » Der Blutdruck treibt Flüssigkeit / Stoffe in das Gewebe » Der kolloidosmotische Druck treibt Flüssigkeit / Stoffe vom Gewebe ins Blut Ursache kolloidosmotischer Druck: Endothelzellen sind undurchlässig für Blutproteine » es entsteht daher ein osmotischer Druck (=kolloidosmotischer Druck) Im Bestreben zum Konzentrations-Ausgleich strömt Flüssigkeit (+Abfall) Richtung Blutgefäss » siehe Arbeitsblatt. Das Gleichgewicht zwischen Blutdruck + kolloidosmotischem Druck bewirkt das 90% der ins Gewebe gepressten Flüssigkeit wieder in die Kapillaren zurück fließen; 10% werden über die Lymphgefäße abtransportiert. (20 Liter ins Gewebe, 18l ins Blut, 2 Liter in Lymphgefäßen)
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