1. Cholelithiasis / Gallensteinerkrakung
1.1 Definition, Einteilung, Symptome
1.1.1 Definition / Einteilung
(griech. Chole = Galle, lithos = Stein) Das Galleinsteinleiden ist die häufigste erkrakung der Gallenblase. Eine Cholelithiasis ist eine Ansammlung von festen Konkrementen in der Gallenblase (=Cholezystolithiasis) oder in den Gallengängen (=Choledocholithiasis).
1.1.2 Symptome
Zuerst sollte hier die häufigkeit erwähnt werden. Häufiger sind die Gallenblasensteine, die in der Regel sehr selten Beschwerden machen, man kann mitunter Jahre ohne Beschwerden mit diesen Leben. Löst sich allerdings der Gallenblasenstein, und wandert in den Gallenblasengang, so hat der Patient durch das zusammenziehen des Gallengangs und dem Versuch den Stein "hinhaus zu drücken" heftigste, kramfartige, oft als unerträglich beschriebene Schmerzen. Allgemein zeigen sich die Typischen Symptome bei ca. 1nem Viertel aller Patienten. - Gleichbleibend drückende Schmerzattacken mit einer Dauer von mehr als 15 Minuten (bis zu 5 Stunden) an die Sie sich bewusst erinnern (sog. Gallenkolik) (griech. kolike = Darmleiden) - Schmerzen im rechten Oberbauch mit Ausstrahlung in den Rücken und die rechte Schulter - Schmerzen und Beschwerden, die bei oder nach dem Essen entstanden sind - evtl. auch Übelkeit, Erbrechen - Unverträglichkeiten von bestimmten Nahrungsmitteln. - Fettstühle, da durch mangelnde Gallenflüssigkeit die resorption von Fett gestört ist.
1.2 Ursachen, Risikofaktoren
Gallensteine entstehen durch eine "fehlerhafte" zusammensetzung der Gallenflüssigkeit. Die Gallenflüssigkeit besteht zu 90% aus wasser und die meisten anderen Bestandteile der Flüssigkeit sind löslich (Gallensäuren, Eiweiße), jedoch nicht das Cholesterin und das Bilirubin. Liegt eins dieser Beiden also vermehrt vor, so können sich Steine bilden. Cholesterinsteine sind eher hell und Pigmentsteine (Blilirubin z.B.) eher dunkel. Risikofaktoren sind: - Entzündungunden - Beweglichkeitsstörung bzw. Stauung der Gallenwege - Diabetes mellitus - Hypercholesterinämie - unausgewogene Ernährung - Adipositas - Schwangerschaft und eine positive Familien Anamese.
1.3 Diagnostik
Als erstes wird heute eine Ultraschalluntersuchung gemacht. Meist wird dabei eindeutig ein Stein festgestellt. Selten, aber auch möglich werden folgende Untersuchungen gemacht: - Endoskopisch-retrograde Cholangio(-Pankreato)graphie (ERC oder ERCP) - MRT, NMR bzw. Kernspin - Endosonographie - CT
1.4 Therapie, medikamentöse Behandlung
Medikamentös wird ein Gallensteinleiden zu erst durch Schmerzmedikamente und krampflösende Medikamente behandelt. Es kann dann versucht werden durch die ERCP mit Papillotomie den Stein zu entfernen, Klappt das nicht, erfolgt in der Regel eine Cholezystektomie (CHE) -> Entfernung der Gallenblase (meist laparaskpisch.) Sind die Patienten nach der einnahme von dem krampflösenden Medikamenten und/oder einer Nahrungskaranz von 24 Stunden Beschwerde frei, wird empfohlen in der Zeit, in der während der Patient keine Bewschwerden hat die Gallenblase zu entfernen.
1.5 Pflegemaßnahmen, Ernährung
Die Pflegemaßnahmen richten sich in erste Linie auf die Kranken- bzw. Schmerzbeaobachtung und die Aufklärung des Patienten. Das PP sollte auf Puls, Blutdruck und Temepratur achten. Das Allgemeinbefinden des Patienten spielt eine wichtige rolle, und der Patient sollte aufgeklärt werden, dass er um weitere Schmerzattacken zu vermeiden seine Ernährung umstellen sollte.
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